Angebotsvorlage kostenlos: PDF und Excel

Hier bekommst du eine kostenlose Angebotsvorlage als ausfüllbare PDF, als Druckversion und als Excel-Datei. Mit Angebotsnummer und Bindefrist, dazu einer Positionstabelle, die in Excel automatisch rechnet.

Ausgefülltes Angebot mit Absender, Anschriftfeld, Angebotsnummer, Bindefrist und drei Positionen

Kostenlos herunterladen

Das ausfüllbare PDF füllst du am Rechner aus und verschickst es direkt. Das Druck-PDF ist zum Ausfüllen von Hand gedacht. Die Excel-Datei rechnet mit Formeln und läuft auch in LibreOffice und Google Tabellen.

Was in ein gutes Angebot gehört

Ein schriftliches Angebot ist kein Pflichtdokument wie eine Rechnung, aber ohne diese Angaben wirkt es schnell unvollständig oder sorgt später für Streit:

  • eine Angebotsnummer und das Datum, damit du und dein Kunde später darauf verweisen könnt
  • eine Bindefrist bzw. ein „Gültig bis“-Datum: die Zeitspanne, in der dein Preis noch gilt
  • eine genaue Beschreibung der Leistung inklusive Menge und Einheit
  • den Preis pro Position sowie die Angebotssumme
  • deine Kontaktdaten, damit der Kunde bei Rückfragen weiß, an wen er sich wenden kann

Ohne Bindefrist ist dein Angebot trotzdem bindend: § 145 BGB verpflichtet dich dazu, solange du die Bindung nicht ausdrücklich ausschließt, etwa mit „freibleibend“ oder „unverbindlich“. Was sich ohne festes Datum ändert, ist nur die Annahmefrist. Nach § 147 Abs. 2 BGB darf dein Kunde annehmen, bis du vernünftigerweise mit einer Antwort rechnen könntest, ein Fenster, das sich im Nachhinein kaum genau bestimmen lässt. Ein festes Datum unter „Gültig bis“ räumt diese Unsicherheit aus: Dein Kunde weiß, bis wann er zusagen muss, und du kannst danach neu kalkulieren, zum Beispiel wenn sich Materialpreise geändert haben.

So füllst du die Vorlage aus

Ausfüllbare PDF

Öffne die Datei im Adobe Acrobat Reader, im Browser oder in der Vorschau auf dem Mac. In die hellgrünen Felder trägst du Angebotsnummer, Bindefrist und deine Positionen ein. Die PDF rechnet nicht: Zeilenbeträge und die Angebotssumme trägst du selbst ein.

Excel-Datei

In Excel füllst du nur die grünen Zellen aus. Menge mal Einzelpreis pro Zeile, Nettobetrag, Umsatzsteuer und Angebotssumme rechnet die Tabelle automatisch. Die Datei funktioniert auch in LibreOffice, Numbers und Google Tabellen.

Druckversion

Die Druck-PDF ist dieselbe Vorlage ohne Formularfelder. Praktisch, wenn du das Angebot direkt beim Kundentermin von Hand ausfüllen willst.

Angebot oder Kostenvoranschlag?

Ein Angebot ist meist verbindlich: Nimmt dein Kunde es innerhalb der Bindefrist an, kommt der Vertrag zu genau diesem Preis zustande. Ein Kostenvoranschlag ist dagegen in der Regel nur eine unverbindliche Schätzung, etwa bei Handwerkerleistungen, deren Umfang sich erst während der Arbeit zeigt. Mehr zum Unterschied und zu typischen Formulierungen liest du im Beitrag Angebot schreiben als Freiberufler.

Vom Angebot zur Rechnung

Sagt dein Kunde zu, wird aus dem Angebot ein Auftrag, und am Ende schreibst du eine Rechnung, meist mit denselben Positionen. Mit SimplyBills legst du ein Angebot einmal an und wandelst es mit einem Klick in eine Rechnung um, inklusive automatischer Rechnungsnummer und E-Rechnung nach ZUGFeRD oder XRechnung. Mehr dazu auf der Seite Angebote erstellen.

Häufige Fragen

Ist die Angebotsvorlage wirklich kostenlos?

Ja. Du lädst PDF und Excel-Datei ohne Anmeldung herunter und darfst sie für deine eigenen Angebote nutzen, so oft du willst. Die Zeile mit dem Hinweis auf simplybills.de unten auf der Seite kannst du stehen lassen oder in der Excel-Datei löschen.

Muss ein Angebot eine Bindefrist haben?

Gesetzlich nicht, aber sinnvoll. Nach § 145 BGB bist du an dein Angebot gebunden, auch ohne Bindefrist, es sei denn, du schließt das ausdrücklich aus, etwa mit dem Zusatz „freibleibend“ oder „unverbindlich“. Ohne festes Datum greift sonst § 147 Abs. 2 BGB: Dein Kunde kann annehmen, solange du unter normalen Umständen mit einer Antwort rechnen darfst, ein Zeitraum, der sich im Nachhinein schwer bestimmen lässt. Mit „Gültig bis“ legst du das Datum stattdessen selbst fest.

Ist mein Angebot rechtlich bindend?

In der Regel ja: Nimmt dein Kunde ein Angebot innerhalb der Bindefrist unverändert an, kommt der Vertrag zu genau diesem Preis zustande. Willst du dich nicht festlegen, weil sich der Aufwand erst vor Ort zeigt, ist ein Kostenvoranschlag oft die passendere Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen einem Angebot und einem Kostenvoranschlag?

Ein Angebot legt einen festen Preis fest, an den du dich innerhalb der Bindefrist hältst. Ein Kostenvoranschlag ist dagegen meist nur eine unverbindliche Schätzung, etwa bei Handwerkerarbeiten, deren Umfang sich erst während der Ausführung zeigt.

Rechnet die Vorlage die Angebotssumme automatisch?

Die Excel-Datei rechnet: Sie bildet pro Zeile Menge mal Einzelpreis, summiert die Nettobeträge je Steuersatz (19 %, 7 % oder 0 %, wählbar pro Position) und rechnet die Umsatzsteuer dazu. Die ausfüllbare PDF rechnet nicht, dort trägst du Zeilenbeträge und die Angebotssumme selbst ein.

Wie mache ich aus dem Angebot eine Rechnung?

Von Hand überträgst du einfach dieselben Positionen in die Rechnungsvorlage. Schneller geht es mit SimplyBills: Dort legst du das Angebot einmal an und wandelst es mit einem Klick in eine Rechnung um, inklusive automatischer Rechnungsnummer.

Angebote schreiben ohne Vorlage

In SimplyBills legst du Kunden und Positionen einmal an und erstellst dein Angebot als PDF. Mit einem Klick wird daraus eine Rechnung, inklusive automatischer Nummer. Angebote sind ab dem kostenlosen Free-Tarif dabei (2 im Monat), im Pro-Tarif für 9 €/Monat unbegrenzt.

Weitere Vorlagen